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January 30 , 2014

Polnische Gedichte (Illustrated)

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„— sei doch froh:

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Deutsche und polnische Migrationserfahrungen

Der Band schildert Geschichte und Gegenwart der deutsch-polnischen Beziehungen aus der Perspektive der gemeinsamen Migrationserfahrungen. Im ersten Teil widmen sich die Beiträge der Beschreibung der unterschiedlichen Migrationsformen auf dem Alten Kontinent und in Übersee. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Koexistenz der deutschen und polnischen…

Ostern neunzehnhundertsoundso

wird die große Stunde schlagen.

O, sie kommt schon noch zurecht!“

„Ich kann es nicht ertragen,

wie Ihr über diese Fragen

mit verzerrtem Lachen sprecht.

Ernst ist alles, wo es sich um Menschen handelt!“

„Ja, wenn Ihr den Menschen erst verwandelt!

Glaubst denn Du, wir lachen, wenn wir lachen?“

„— aber Ihr sollt Euch ganz menschlich machen:

unfeierlich, gewiß; aber leidenschaftlich rein,

eine klingende Sehne sein,

tapfer und sanft, ein neues Geschlecht,

menschlich: groß und heilig sein!

Soll man uns denn noch heißer sieden?

Immer steht die Welt in Flammen:

werfen wir doch, endlich, unsre Brände zusammen!

Reinheit und Kampf — das heißt uns Frieden!“

„Wirst Du denn immer wiederholen —“

„Gewiß, ich werde. Sieh um Dich, sieh die Polen

in einen großen Willen sich befrein!“

„Ich bin kein Pole — wie soll ich es fühlen?

Ich weiß, daß dunkle Kräfte wühlen.

Des toten Adalberts Heiligenschein

wird — willst Du das grüßen? — auferblühn,

ich weiß, Sendboten sind entsandt,

die Bauern warten, Advokaten mühn

sich eilig: und, ich weiß, der Mittelstand —

nein, Du, es ist nicht leicht, ein Volk, sogar ein Staat zu sein.“

„Bei Deinem Werke Du, hörst Du den Tritt von Millionen Füßen

Arbeitender. Du bist ein Volk, Du mußt die Völker grüßen.

Was Du erreichst, darf jeder doch erstreben —“

„— und soll es, wirst Du mich belehren.

Aber um fühlen zu können,

muß ich mir ein vergewissertes Leben gönnen.

Ich bin ein Deutscher. Wird Polen sich gegen mich kehren?“

„Frage nicht, was sie werden.

Wir leben auf Erden.

Sie und wir, ein neues Geschlecht.

Frag nicht nach Dir, nach ihnen nicht. Frag nach dem Recht!

Du, ein Deutscher, sollst elysisch mit ihnen schweben.

Sieh herum!“

„Viele sind stolz. Manche glotzen dumm.

Schreie in meiner Brust bleiben stumm.“

„— fühle doch, wie sie leben —!“

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